Wer in Deutschland in Physik promoviert, wendet dafür im Schnitt mehr als 40 Arbeitsstunden pro Woche auf. Das geht aus einer breit angelegten Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) aus dem Jahr 2019 hervor, an der mehr als 2000 Promovierende teilgenommen haben. Die meisten Studierenden verbringen zwischen 38 und 48 Stunden wöchentlich mit ihrer Promotion, nur in seltenen Fällen sind es mehr als 50 Stunden.

 

Eine Promotion in der Physik ist also mindestens ein Fulltime-Job. Tröstlich ist aber, dass immerhin 60 % der Befragten der Meinung sind, dass Promotion und Familienleben durchaus vereinbar seien.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie wurde im Physik-Journal veröffentlicht. Die komplette Studie mit einem Umfang von 106 Seiten kann hier heruntergeladen werden.

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